Forschung über das Immun- und Endocannabinoidsystem

Forschung über das Immun- und Endocannabinoidsystem

Das Endocannabinoidsystem wurde erst vor kurzem ausfindig gemacht, da die Prohibition die Forschung von Cannabis lange Zeit behinderte.
Es wurde erst zwischen 1990 und 1993 vollständig identifiziert. Allerdings weiß man heute, dass das Endocannabinoidsystem aus zwei Arten von Rezeptoren besteht, CB1 und CB2 welche über körpereigene Cannabinoide verfügen, die der Körper selbst produziert. Weiterhin hat man herausgefunden, dass sich die CB1 Rezeptoren hauptsächlich im Gehirn befinden und die CB2 Rezeptoren vorrangig in Immunzellen.

Die Wissenschaftler haben  das erste körpereigene Endocannabinoid gefunden, welches sich Anandamid nennt und für Freude und Glückseligkeit steht.
Dieses Endocannabinoid bindet sich mit dem CB1 Rezeptor, um dann Informationen an andere Zellen weiterzugeben.
Erstaunlicherweise ist die Cannabis-Pflanze das pflanzliche Mimetikum (von griech. mίmesis = „Nachahmung“) dieses Endocannabinoids. Somit bindet es sich auch an denselben Rezeptor und verfügt dort über ähnliche biochemische Eigenschaften. Das zweite Endocannabinoid, welches Forscher gefunden haben, nennt sich 2-Arachidonoylglycerin und bindet sich an den CB2 Rezeptor, auch an den CB1 Rezeptor und er ist das Mimetikum von Cannabidiol (CBD).

 Dr. MD Philip Blair (University of Miami und Vancouver)

  • “CBD wirkt auf verschiedene immunologische Endpunkte – Die daten liefern weitere Hinweise darauf, dass die Mechanismen, durch die Cannabinoide die Immunfunktion modulieren”
  • “CBD scheint die Anfälligkeit für alle Arten von Virusinfektionen zu verringern”
  • “CBD reduziert die Entzündungsreaktion sowohl auf bakterielle als auch auf virale Infektionen”
  • “Das Dampfen von CBD kann eine wirksamen Methode sein, um die Atemwege zu schützen. Das Ausatmen durch die Nase kann diesen Schutz verstärken”